Exzellenz an der TU Berlin

Exzellez TU Berlin

Mathematik kann im 3D-Labor sichtbar gemacht werden ©TU-Pressestelle/ Böck

Mit der Veröffentlichung der Ausschreibung Ende September wurde eine neue Runde der Exzellenzinitiative eingeläutet. Neu ist auch der Name „Exzellenzstrategie“. Für das Jahr 2017 sind 80 Millionen Euro vorgesehen. Ab 2018 wollen Bund und Länder jährlich insgesamt 533 Millionen Euro an die universitäre Spitzenforschung verteilen.

An der TU Berlin haben angesichts des sportlichen Zeitplans die Vorbereitungen schon begonnen. Im April 2017 müssen die Antragsskizzen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Begutachtung vorliegen. Im September gibt es eine Entscheidung, welche Skizzen, dann als Hauptanträge formuliert, bis Februar 2018 eingereicht werden dürfen. Die Exzellenzkommission entscheidet im September 2018, welche Exzellenzcluster ab Januar 2019 gefördert werden.

Dem Kernteam für die Exzellenzinitiative an der TU Berlin rund um Vizepräsidentin Christine Ahrend liegen 15 ausgezeichnete Skizzen vor. Vertreten sind alle Fakultäten, oft interdisziplinär und unter Einbezug von Fachgebieten anderer Universitäten sowie außeruniversitärer Partner. Nicht alle werden innerhalb der Exzellenzinitiative weiterverfolgt, da einige nicht dem Kriterienkatalog entsprechen. Im nächsten Schritt besuchen die Präsidiumsmitglieder alle Fakultäten, um über die Strategie und den Stand der Dinge zu diskutieren. Auch sind noch weitere Ideen, Sorgen und kritische Anmerkungen in den Prozess einzupassen. Die Exzellenzstrategie muss schließlich von der gesamten Universität getragen werden.

Angesicht der anspruchsvollen Aufgabe treffen sich bereits seit dem Frühjahr die Präsidien aller drei Berliner Universitäten zu regelmäßigen Abstimmungsrunden. Dabei wird auch über eine virtuelle große Universität beraten, die gemeinsame Synergien bündelt. Forschung, Lehre, Campusmanagement und Nachwuchsförderung werden davon profitieren. Damit soll der Standort Berlin als Wissenschaftsstadt in den Fokus rücken.

Viel Erfolg!

Quelle: 
TU Berlin