Was wäre die City West ohne ihre Bildungs- und Forschungseinrichtungen? Sicherlich ein attraktiver Einzelhandels- und Freizeitstandort, aber gerade durch die zentrale Lage der Universitäten und Forschungseinrichtungen entsteht ein Standort von internationalem Rang mit gewinnbringenden Verflechtungsmöglichkeiten zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
"Der Campus Charlottenburg ist längst da. Die ansässigen Akteure wollen noch näher zusammenrücken und ihre Gemeinsamkeiten nach außen kommunizieren" so der Tenor der Präsidenten der TU Berlin und UdK Berlin bei der Pressekonferenz im Amerika Haus im Januar 2011. Mit der Gründung von Campus Charlottenburg, einer Standortgemeinschaft aus Technischer Universität, Universität der Künste und dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf wurde eine wichtige Kooperationsbasis gelegt. Ziele sind eine langfristig ausgerichtete Standortentwicklung und die Etablierung der Marke „Campus“ mit internationaler Ausstrahlungskraft durch ein gemeinsames Signet, das bald auch von weiteren örtlich ansässigen Forschungs- und Bildungseinrichtungen mit genutzt werden soll.
„Die Kooperation der Universitäten untereinander und mit den existierenden Forschungseinrichtungen zu verbessern ist die eine Sache. Hierfür gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die bereits begonnen wurden. Für die Standortprofilierung stehen aber auch Fragen der Erschließung von dringend notwendigen Flächenpotenzialen und die Anpassung der Nachkriegsarchitektur rund um den Ernst-Reuter-Platz an heutige Nutzerbedürfnisse auf der Tagesordnung,“ so Regionalmanager Dirk Spender. Immobilieneigentümer und ansässige wissensbasierten Einrichtungen haben gleich gerichtete Interessen, nämlich die Innovationskraft am Standort zu befördern und damit die Zukunftsfähigkeit zu sichern.
Am 30. November 2011 hat das Regionalmanagement zusammen mit Campus Charlottenburg die Erste Standortkonferenz unter dem Titel ZUKUNFT ERNST-REUTER-PLATZ veranstaltet, in der über Visionen, Ziele und Planungsschritte für den Campus und sein Umfeld diskutiert werden. Die Konferenz stellt den Auftakt einer Reihe weiterer Maßnahmen dar, die im Jahr 2012 folgen werden.
Petra Schubert
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