Wettbewerbsentscheidung für Neugestaltung des Olivaer Platzes ist gefallen

Das Preisgericht hat unter dem Vorsitz der Landschaftsarchitektin Gabriele Pütz den Entwurf des Büros Rehwaldt Landschaftsarchitekten aus Dresden einstimmig mit dem mit 10.000 € dotierten ersten Preis prämiert. Mit dem zweiten Preis wurde das Berliner Büro birke.zimmermann Landschaftsarchitekten ausgezeichnet, den dritten Preis erhielt das Büro Atelier Loidl, ebenfalls aus Berlin. Darüber hinaus wurden zwei Anerkennungen vergeben.

Mit der Neugestaltung soll der Olivaer Platz in direkter Nähe zum Kurfürstendamm wieder ein zentraler und attraktiver öffentlicher Ort und Anziehungspunkt für Touristen werden. Auch seine wichtige Funktion als Quartiersplatz für die Anwohnerinnen und Anwohner soll er wieder besser erfüllen. Die Qualifizierung des Platzes ist eingebunden in eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen, die im Rahmen des Regionalmanagements CITY WEST betreut und aus dem Städtebauförderprogramm „Aktive Zentren“ finanziert werden.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher zeigte sich sehr zufrieden mit dem Konzept des ersten Preises: „Durch die großzügige urbane Platzfläche an der Westseite und die Fortführung als Promenade an der südlichen Seite des Olivaer Platzes wird das Ziel der Wettbewerbsausschreibung, eine räumliche Verbindung zwischen Kurfürstendamm und Olivaer Platz herzustellen, erreicht und eine gute Aufenthaltsqualität geschaffen.“

Marc Schulte, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten, beurteilt den Entwurf ebenfalls positiv. „In der Bürgerveranstaltung am Vorabend der Preisgerichtssitzung ist über die eingereichten Wettbewerbsarbeiten ausgesprochen konstruktiv diskutiert worden. Im Siegerkonzept finden sich viele der geäußerten Aspekte wieder. Der Entwurf ist außerdem gut geeignet, die Bürger an der weiteren Planung, etwa der Gestaltung der in den Platz zu integrierenden Spielmöglichkeiten zu beteiligen.“

Mit dem Bau der Platzanlage, die eine Größe von ca. 11.500 m² hat, soll auf Grundlage des Siegerkonzeptes in der zweiten Jahreshälfte 2012 begonnen werden. Es wird mit einer Gesamtbauzeit von zwei Jahren gerechnet. Die Baukosten betragen ca. 2,5 Mio. Euro.

Die Wettbewerbsarbeiten werden vom 13. bis 23. Dezember im Amerika Haus, Hardenbergstraße 22-24 in 10623 Berlin öffentlich ausgestellt. Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Am 12.12.2011 findet um 18.00 die Vernissage statt.

1. Preis Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden 1. Preis Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden