Perspektiven für den Ernst-Reuter-Platz

1. Treffen der Eigentümer, Investoren und Nutzer rund um den Ernst-Reuter-Platz

Der Ernst-Reuter-Platz ist einer der herausragenden, symbolträchtigen Plätze der CITY WEST, auch wenn seine Strahlkraft seit der Wiedervereinigung von Ost und West nachgelassen hat. Gesäumt vom denkmalgeschützten Bürogebäuden der Nachkriegszeit dient er täglich zehntausenden Studierenden und Arbeitnehmern als verkehrlicher Knotenpunkt und Eingangstor zur CITY WEST.

Sich dieser Bedeutung bewusst, folgten Immobilieneigentümer, Investoren und Nutzer der Einladung des Regionalmanagements CITY WEST, um über aktuelle Entwicklungen rund um den Ernst-Reuter-Platz und mögliche Perspektiven für das Areal zwischen Landwehrkanal, Technische Universität, Universität der Künste, Schillerstraße und Cauerstraße zu diskutieren.
Präsentiert wurden die Planungen der CG Gruppe für die Otto-Suhr-Allee Hausnummer, die Campus-Masterplanung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und das CHIC, das neue „Charlottenburger Gründungs- und Innovationszentrum“ in der Bismarckstraße 10-12.

Die Teilnehmer nutzen den vom Regionalmanagement geschaffenen Anlass, ihre Vorhaben den anderen Anwesenden persönlich vorzustellen, Visionen zu formulieren und Probleme des Standorts zu adressieren. In der Diskussion zeichnete sich ab, dass durch das nicht mehr zeitgemäße Büroangebot Schwierigkeiten für die ehemalige 1A-Bürolage bestehen, die von allen Akteuren wahrgenommen und mittelfristig gelöst werden sollen.

Die Bedeutung des Ortes und die Baukörper stellen ein großes Entwicklungspotenzial dar, dass der CITY WEST durch eine koordinierte Revitalisierung in den nächsten Jahren einen enormen Entwicklungsschub bringen kann. Es kommt darauf an, ein übergeordnetes Standortkonzept zu entwickeln und die gemeinsamen Interessen mittels einer abgestimmten Gesamtstrategie zu realisieren. Die zukünftige Entwicklung des Ernst-Reuter-Platzes wird in einem attraktiven Standort liegen, in dem Wissenschaft, Technik und Innovation aufeinander treffen.
 

Ernst-Reuter-Platz 2010. Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung