Hereinspaziert!

Neugestaltete verlängerte Hertzallee öffnet den Campus Charlottenburg zum umliegenden Stadtraum
Eröffnung der Hertzalllee

Eröffnung der Hertzalllee am 20. April 2018

Eröffnung der Hertzalllee

Eröffnung der Hertzalllee am 20. April 2018: Oliver Schruoffeneger, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung; Prof. Dr. Christian Thomson, präsident der TU Berlin; Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung; Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen; Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister von Charlottenbrug-Wilmersdorf (v.l.)

Eröffnung der Hertzalllee

Eröffnung der Hertzalllee am 20. April 2018, Spaziergang

Noch vor wenigen Monaten endete ein Spaziergang auf der Hertzallee aus Richtung Bahnhof Zoo an der Fasanenstraße vor einer Schranke. Fußgänger, die keinen Bezug zu den anliegenden Universitäten UdK und TU Berlin hatten, fühlten sich hier nicht eingeladen, den Universitätscampus zu betreten. Dies hat sich nun geändert. Der Campus Charlottenburg hat sich an dieser Stelle zur Stadt hin geöffnet. Am 20. April 2018 wurde die „Campusöffnung“ in Anwesenheit von Katrin Lompscher (Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen), Steffen Krach (Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung), Reinhard Naumann (Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf), Oliver Schruoffeneger (Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt), Prof. Dr. Christian Thomsen (Präsident der TU Berlin) und Prof. Dr. Norbert Palz (Erster Vizepräsident der UdK Berlin) präsentiert.

Die Baumaßnahme „Verlängerte Hertzallee“

In einem ersten Bauabschnitt wurde der Eingangsbereich an der Fasanenstraße bis zur Wegekreuzung in Höhe der TU-Mensa des Studierendenwerk Berlins umgestaltet. Der Entwurf für die Neugestaltung entstand im Rahmen des Wettbewerbs „Campus Charlottenburg – verlängerte Hertzallee“ im Herbst 2014 und wurde durch die Bürogemeinschaft Lavaland & Treibhaus Berlin umgesetzt. Für die Neugestaltung der verlängerten Hertzallee hat der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 1,3 Millionen Euro im Zusammenhang mit dem Städtebaufördergebiet „Aktives Zentrum City West“ erhalten. Dieses ist ein Bund-Länder Programm. Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen sagt dazu: „Das Städtebauförderprogramm Aktive Zentren ermöglicht wichtige Impulse zur Stärkung der City West. Partnerschaften sichern dabei eine nachhaltige Zentrenentwicklung. Hierfür steht die Umgestaltung der Hertzallee als Kooperationsprojekt des Senats, des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf und den Universitäten. Die jetzt erkennbar akzentuierte Öffnung des Campusgeländes kann ein Katalysator für weitere Projekte an diesem zentralen öffentlichen Ort in der City West sein.“ Kofinanziert wurde das Projekt von der TU Berlin in Höhe der Nebenkosten. Das Projekt konnte innerhalb eines Budgets von 1,55 Mio. Euro realisiert werden.

Die ehemalige Kurfürstenallee verläuft über den Campus Charlottenburg und verbindet den Ernst-Reuter-Platz über die Fasanenstraße und Hertzallee mit dem Hardenbergplatz/Bahnhof Zoo. Die historische Verbindung ist durch die Neugestaltung nun wieder in einem ersten Abschnitt erlebbar, Aufenthalts-, Ruhe- und Spielbereiche beleben den Weg. Am Ernst-Reuter-Platz wird sich die TU mit dem neuen Zugang zum Gründungszentrum und einem Café zum Platz öffnen. Die neue gestaltete Hertzallee wird zur wichtigen Wegeverbindung zwischen öffentlichem Nahverkehr, Bibliothek, Mensa und Instituten und leistet einen Beitrag zur Einbindung des Campus in den umgebenden Stadtbezirk. „Charlottenburg-Wilmersdorf ist einer der innovativsten Bezirke der Hauptstadt. Wir freuen uns über den stetigen Aufschwung der City West und besonders über den sich zur Stadt weiter öffnenden Campus Charlottenburg. Die Aufwertung und Vernetzung des gemeinsamen Campus Charlottenburg der TU Berlin und der UdK Berlin mit den umliegenden Stadträumen ist ein wichtiges Ziel. Dabei steht natürlich auch im Mittelpunkt, den Campus als Wissenschaftsstandort weiter zu entwickeln, denn die beiden Hochschulen stellen bedeutende Orte der Wissenschaft und der Kunst sowie einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für die City West und Berlin dar. Das ist auch ein Schwerpunkt der bezirklichen Wirtschaftsförderung in Kooperation mit Berlin Partner und dem Regionalmanagement.“, zur Bedeutung des Standortes.

 

 

Copyright: ARGE Lavaland & Treibhaus Landschaftsarchitekten (Vorher); TU Berlin/PR/Madeleine Thomsen (Nachher)

Quelle: 
TU Berlin, Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni